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Vom Suchen und Finden…

von Apr 21, 2019Blog8 Kommentare

Mein Werkzeugkasten, ist nun schon über einem Monat draußen und unsere kleine, wunderbare Clubtour ist im Mojo-Club in Hamburg, meiner zweiten Heimat, zu Ende gegangen. Was für intensive Erlebnisse, was für eine unglaubliche Reise, was für eine schöne Zeit. Großen Dank an alle, die unsere Konzerte besucht haben!
Anfang 2017 hat diese fabelhafte Reise für mich begonnen. Das Songwriting wurde mehr und mehr zu einem Trip durch mein Leben. Ich wusste am Anfang nicht genau, wonach ich eigentlich suche. Klar war nur, dass mir bisher etwas fehlte. Etwas, das da war, das ich spüren, aber nicht greifen konnte. Zwei Jahre hat die Reise zum Werkzeugkasten gedauert, zwei Jahre voller Gedanken, Begegnungen, Fragen, Zweifeln, Erkenntnissen und Emotionen. Einige Türen haben sich in dieser Zeit für mich geschlossen, andere, ganz wunderbare haben sich mir geöffnet.
Ja… mit der Entwicklung ist es nicht immer leicht. Manche Menschen hätten gerne, dass alles genau so bleibt, wie es ist. Für mich fühlte es sich immer schon richtiger an, unterwegs zu sein, im Fluß zu bleiben. Nicht, dass ich die Angst vor Veränderungen nicht verstehen kann. Wenn man als Künstler einmal am Erfolg geschnuppert hat, einmal gespürt hat, wie es ist, die Menschen und Ihre Herzen zu erreichen, und dafür belohnt zu werden, dann ist das wie eine Droge und damit erwacht auch die Angst vor dem Verlust all dessen, was einem so gut tut.
Ja, wir Künstler haben einen Traumjob, aber einfach ist er nicht.
Wann ist man als Künstler erfolgreich, worin besteht eigentlich der wahre Erfolg eines Künstlers, und wie misst man überhaupt die Qualität von Kunst? Auf alle diese Fragen gibt es keine zufriedenstellenden Antworten. Alles ist immer sehr subjektiv und nur eine Momentaufnahme. Auch Erfolg lässt sich nicht festhalten, auch er unterliegt ständiger Veränderung. Denn nicht nur man selbst, sondern auch die Fans entwickeln sich, werden älter, reifer, machen neue Erfahrungen. Es gibt endlos viele Wege und jeder muss seinen eigenen finden.
Und mal ehrlich welcher Beruf oder welches Leben ist schon einfach? Gut, wenn man nicht alles alleine hinkriegen muss.
In dieser aufregenden Zeit der Veränderungen waren sehr besondere Menschen an meiner Seite, die an mein Vorhaben geglaubt haben und mit mir den Weg gegangen sind. Ohne diese Menschen hätte ich es nicht geschafft, meinen Traum vom Werkzeugkasten umzusetzen. Was ist eine Idee, so verrückt sie auch ist, ohne die Menschen, die daran glauben und helfen, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Man braucht Verbündete! Ich habe das große Glück, meine Komplizen gefunden zu haben.
Da ist zum Beispiel meine Freundin und Managerin Josephine, die schon die erste zarte Idee, eigene Songs schreiben, ein Soloalbum zu versuchen, unterstützt hat.
 noch bevor klar war, was daraus jemals wird. Die mit großem Herz und scharfen Verstand über mich wacht und mir, wenn nötig, auch mal die Meinung sagt. 

Oder da ist Mic mein Freund und Produzent, der mich mit den ersten Nummern immer wieder nach Hause geschickt hat, bis ich auf dem Punkt war und der über ein halbes Jahr mit mir im Studio verbracht hat. Da ist Hartwig und sein Team von der BMG, die noch bevor das Album fertig war an mich geglaubt haben. Und da ist meine wunderbare Band: Conrad, Jakob, Sönke und Christian. Ich danke Euch allen für Euer Vertrauen und Eure Leidenschaft, Ihr seit so wahnsinnig tolle Musiker und so wunderbare Menschen. 

Und ich danke meiner Familie, Jani, Lilly und Lola, die mich versteht und supported, wie niemand sonst das kann.

Ich danke Allen, die mit mir und meinem Werkzeugkasten unterwegs sind und ohne die das alles es nicht so toll wäre, wie es ist: Domenique, Mille, Rocco, Henriette, Sarah, Madlen, Kirsten, Suzanne, Dennis, Dennis, Tom, Ralf, Richard, Frank, Pepi, Kathi, Ragna, Bernd, Kleo, Andrea, Tati, Birgit, Alex, Jens, Steffen, Alex, Jan, Baby, Jörg, Simone, Natascha, Angela, Ernst, Ramona, Uli, Finn, Danke.
Und ich danke allen, die neugierig auf meinen Werkzeugkasten waren, die sich die Zeit genommen haben einzuhören und allen, die auf unseren Konzerten waren.
Ich hab nach jedem Konzert beim Autogramme gegeben die Chance gehabt mit Euch zu sprechen, Euch in die Augen zu schauen und Euch zuzuhören. Ich danke Euch für all die tollen Worte, dafür das Ihr da wart und seit. 
Ihr habt diese Abende zu dem gemacht, was sie waren, einzigartig.
Was ich heute in den Händen habe, ist das was ich gesucht hab, der Beginn meiner musikalische Identität. Ich habe meine Geschichten, komprimiert und in Konserven verpackt, die andere Menschen öffnen können, um sie mit den Geschichten Ihrer Leben zu füllen.
So viele einzigartige und tolle Menschen begeistert zu haben, ein großartiges Team, mit Menschen die mich sehen, mich begreifen und ein wichtiges Stück Weg mit mir gehen zu haben, das macht mich sehr glücklich. 
Was mir auf dieser Reise wieder klar geworden ist, ist dass mein Weg nirgendwo endet, er geht immer weiter und ist ständige Entwicklung. All die Stationen, die ich zurücklege sind Teile dieses Weges. Die Freude über jeden einzelnen Schritt, ist das ist was mein Leben ausmacht.
Musik berührt unsere Emotionen wie keine zweite Kunst und unsere Emotionen sind genau das was uns vereint, unser kleinster gemeinsamer Nenner. Ich freue mich auf ein paar schöne Konzerte im Sommer 2019 und lass Euch die Termine wissen, sobald ich alle zusammen habe.
Frohe Ostern für Euch Alle!
Eure Anna